Impressionen aus unserem Land: grüne Wiesen und Wälder, herrliche Berge

Peter Rosegger

Karriere aus der Waldheimat

Standort der Büste: "Steirische Ehrengalerie", Burg/Graz 
Standort der Büste: "Steirische Ehrengalerie", Burg/GrazÖffnet Originalbild in neuem Fenster: Standort der Büste: "Steirische Ehrengalerie", Burg/Graz
 Peter Rosegger war Zeit seines Lebens ein heimatverbundener Mensch, wie auch seine Werke wie "Die Alpler in ihren Wald- und Dorfgestalten" und "Volksleben in der Steiermark - Charakter- und Sittenbilder" unschwer erkennen lassen.
1843 Peter Rosegger erblickt in Alpl bei Krieglach das Licht der Welt.
1869 Nachdem Rosegger bereits in seinen Jugendjahren immer wieder kleine literarische Stücke geschrieben hat, veröffentlicht er sein erstes Buch "Zither und Hackbrett".
1876 Der Autor geht nach Graz und gründet dort die Monatszeitschrift "Heimgarten".
1877-1881 Rosegger widmet sich unermüdlich der Schriftstellerei. Bis 1881 veröffentlich er 30 Bände. Das Lebenswerk des Heimatdichters umfasst insgesamt 43 Bände.
1882-1917 Bücher sind noch immer sein Leben, dennoch werden für Rosegger auch soziale Projekte immer wichtiger. Im "Heimgarten" startet er einige Spendenaufrufe, denen zahlreiche Leute folgen. Mit dem Geld finanziert er Schulen und Kirchen.
1918 Peter Rosegger stirbt im Alter von knapp 75 Jahren in seinem Landhaus in Krieglach.

Peter Rosegger (*31.07.1843 +26.06.1918)

Peter Rosegger 
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 "Wenn wir mehr für unser Vaterland leben würden, wäre es vielleicht seltener notwendig, dafür zu sterben." Dieses Zitat des steirischen Heimatdichters, der am 31. Juni 1843 in Alpl bei Krieglich das Licht der Welt erblickte, wird wohl nie an Aktualität verlieren.
Peter Roseggers Werke werden noch heute international (Übersetzung in 22 Sprachen), aber vor allem hier in der Steiermark sehr geschätzt. Sein Weg zum Schriftsteller war jedoch kein einfacher.

Lehrjahre

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 In Kindesjahren arbeitete Rosegger auf der Alm als Hütejunge, daneben lernte er lesen und schreiben in der Schule in St. Kathrein am Hauenstein.
Bald zeichnete sich ab, dass Peter zu schwach für die anstrengende Arbeit auf einem Bauernhof war und so begann er mit 16 eine Lehre bei einem wandernden Schneider. Fünf Jahre lang zog er mit ihm durchs Land. So bekam er tiefe Einblicke in die bäuerliche Gesellschaft der ganzen Steiermark. Zwischendurch versuchte er sich immer wieder als Autor und sandte kurze literarische Stücke an die Grazer "Tagespost". Von seinem Talent begeistert, halfen ihm die Redakteure, sich in Richtung Schriftstellerei weiterzuentwickeln. Vorerst sollte der Dichter eine Ausbildung zum Buchhändler in Laibach absolvieren, doch die musste er wegen starken Heimwehs abbrechen. Mit 22 erhielt er schließlich die Chance, sich an der Grazer Handelsakademie bis 1869 kostenlos ein breites Allgemeinwissen anzueignen. Kurz nach seinem Abschluss veröffentlichte er schließlich sein erstes Buch "Zither und Hackbrett".

Engagierter Autor

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 1872, im Todesjahr seiner Mutter, lernte der Heimatdichter Anna Pichler kennen, die er ein Jahr später heiratete. Bei der Geburt ihres zweiten Kindes im Jahre 1875 starb Anna allerdings.
Peter Rosegger widmete sich fortan noch intensiver seinem literarischen Schaffen - für ihn ein Weg, mit dem Schicksalsschlag fertig zu werden. Er ging nach Graz und gründete dort die Monatszeitschrift "Heimgarten". 1879 heiratete er zum zweiten Mal, diesmal Anna Knauer. In den folgenden Jahren schrieb Rosegger unzählige Bände - trotz seines immer stärker werdenden Asthmaleidens. Die Krankheit konnte ihn auch nicht davon abhalten, auf Vortragsreisen nach Deutschland und Italien sowie in die Niederlande und die Schweiz zu gehen.
Als 1893 sein Vater stirbt, beschließt der Autor, sich künftig nicht nur literarisch, sondern auch sozial zu engagieren. Über Spendenaufrufe im "Heimgarten" sammelte er Geld, mit dem er den Bau der evangelischen Heilandskirche in Mürzzuschlag, die Errichtung der Waldschule und den Wiederaufbau der abgebrannten Kirche von St. Kathrein am Hauenstein finanzierte.

Waldheimat

 Peter Rosegger fühlte sich Zeit seines Lebens mit seiner Heimatgemeinde eng verbunden. Deshalb hegte er auch keinen größeren Wunsch, als in Krieglach zu sterben. Dort verschied er am 26. Juni 1918 in seinem Landhaus.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen heute: "Die Schriften des Waldschulmeisters", die "Waldheimat"-Bände, "Geschichten aus den Alpen" und "Als ich noch ein Waldbauernbub war".