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Inge Morath

Eine Fotografin erobert die Welt

Inge Morath 
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 Inge Morath hat sich weltweit als Fotografin einen Namen gemacht. Die Ehefrau des amerikanischen Schriftstellers Arthur Miller wurde für ihre Bilder sowohl in den USA als auch in Österreich mehrfach ausgezeichnet.
1923 Inge Morath kommt in Graz zur Welt.
1940er Die Tochter zweier Wissenschafter studiert in Berlin Sprachen und Journalismus.
1949 Die Journalistin geht, nachdem sie für Zeitschriften in Wien und Salzburg sowie für eine Münchner Agentur gearbeitet hat, nach Paris, um für die Fotoagentur "Magnum" Texte zu verfassen.
1951 Von der Fotografie fasziniert, erlernt sie dieses Handwerk in London.
1950er Inge Morath fotografiert für Zeitschriften wie Vogue und Paris Match. Ihre Fotoreisen bringen sie durch ganz Europa sowie nach Afrika und in den Nahen Osten.
1962 Die gebürtige Steirerin heiratet den Schriftsteller Arthur Miller, den sie am Set zu den Dreharbeiten von "Misfits" kennen gelernt hat.
1960er/1970er Mit ihrem Mann unternimmt Morath zahlreiche Reisen, deren Eindrücke sie gemeinsam mit ihm in Buchform veröffentlicht.
1980er/1990er Die Künstlerin verfolgt individuelle Projekte genauso wie Auftragsarbeiten. Berühmt ist Inge Morath vor allem für ihre künstlerischen Portraits. Unter den Fotografierten finden sich auch zahlreiche Prominente.
2002 Inge Morath stirbt in einem Krankenhaus in New York.

Inge Morath (*1923 +2002)

Marilyn Monroe fotografiert von Inge Morath 
Marilyn Monroe fotografiert von Inge MorathÖffnet Originalbild in neuem Fenster: Marilyn Monroe fotografiert von Inge Morath
 Inge Morath wurde 1923 in der steirischen Landeshauptstadt Graz geboren, aufgewachsen ist sie hauptsächlich in Deutschland und Frankreich, da ihre Eltern - beide Wissenschafter - beruflich in ganz Europa unterwegs waren. Nach der Schule entschloss sich Morath, in Berlin Sprachen und Journalismus zu studieren, um schließlich in den 40er Jahren in Salzburg und Wien als Redakteurin zu arbeiten.

Ehrgeiz

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 Wenig später führte sie ihr Weg zuerst nach Paris, wo sie für die renommierte Fotoagentur "Magnum" vorerst Texte verfasste (bald sollte sie jedoch als Fotografin von "Magnum", die auch heute noch die Agenden der Künstlerin leitet, aufgenommen werden), und danach nach London, wo sie das Fotographen-Handwerk bei Simon Guttmann erlernte.
Fortan fotografierte die Österreicherin für Zeitschriften wie Life, Vogue und Paris Match.
Ihr Beruf als Fotografin führte sie nicht nur durch ganz Europa, sondern auch in die USA. 1960, als sie in den Vereinigten Staaten als Fotografin am Set von des Films "Misfits" (mit Marilyn Monroe) arbeitete, lernte sie den Autor des Stücks und damaligen Ehemann Monroes, Arthur Miller, kennen, den sie nach seiner Scheidung 1962 heiratete. Mit ihm zog sie von New York nach Connecticut. Ihre gemeinsame Tochter Rebecca kam 1964 zur Welt.

Ehe und Ehre

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 Mit Arthur Miller ging Inge Morath nicht nur eine private Bindung, sondern auch eine berufliche ein. Gemeinsame Reisen (Russland, China) hielten der Schriftsteller und die Fotografin beispielsweise als Buch fest.

Die Künstlerin verfolgte aber auch weiterhin individuelle Projekte sowie Auftragsarbeiten. Die Bilder, die sie sich dabei von Ländern und Leuten machte, sind auch heute noch in Ausstellungen rund um die Welt zu bewundern. Für die Eindrücke, die sie damit vermittelt, wurde sie bereits mehrfach geehrt und ausgezeichnet. Ihre wurde von der Universität Connecticut der Ehrendoktor verliehen und von der Stadt Wien die Ehrenmedaille in Gold. Zudem bekam sie auch den Österreichischen Staatspreis für Fotografie.
Die Künstlerin starb im Jänner 2002 in New York.