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Nikolaus Harnoncourt

Seine musikalische Karriere
Quelle: Styriarte 
Quelle: StyriarteQuelle: Styriarte
 
Nikolaus Harnoncourt ist an den bekanntesten Opernhäusern der Welt zuhause. Der Grazer, dessen große Liebe der alten Musik gilt, kommt aber auch immer wieder gerne in seine Heimatstadt zurück, wo man dem weltbekannten Künstler sogar ein eigenes Festival widmete. Die "styriarte" findet einmal jährlich statt - und natürlich lässt es sich Harnoncourt nicht nehmen, dort selbst aufzutreten.
1929 Nikolaus Harnoncourt wird als Johann Nicolaus Graf de la Fontaine und d'Harnoncourt-Unverzagt in Berlin geboren.
1952-1969 Der Musiker, der in Graz im Palais seines Ururgroßvaters Erzherzog Johann aufwuchs, spielt als Cellist beim Symphonie-Orchester Wien. Schon ein Jahr nach Beginn seines Engagements geht er nebenbei mit dem Ensemble "Concentus musicus Wien" jedoch auch eigene Wege, denn er möchte alte Musik authentisch - auf alten Instrumenten gespielt - widergeben.
seit 1970 Harnoncourt dirigiert an den größten Opernhäuser der Welt, etwa in Mailand, Hamburg und Wien.
seit 1985 Der Grazer tritt zumindest einmal im Jahr in seiner Heimatstadt, nämlich beim Festival "styriarte", auf.
 
Nikolaus Harnoncourt (*06.12.1929)
Nikolaus Harnoncourt   
Nikolaus Harnoncourt  Nikolaus Harnoncourt
 
Johann Nicolaus Graf de la Fontaine und d'Harnoncourt-Unverzagt wurde am 6. Dezember 1929 in Berlin geboren. Der Sohn einer Musikerfamilie verbrachte seine Kindheit im Palais Meran seines Ururgroßvaters Erzherzog Johann in Graz.
Der heute weltbekannte Dirigent studierte Cello bei Paul Grümmer am Konservatorium in Graz und bei Emanuel Brabec an der Wiener Musikakademie. Nachdem er das Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, wurde er 1952 vom Symphonie-Orchester Wien engagiert, für das er insgesamt 17 Jahre lang spielte.
 
Liebe zur alten Musik
 
Das Cellisten-Dasein in diesem Orchester alleine konnte Harnoncourt jedoch nicht ausfüllen und so gründete er schon 1953 mit Orchester-Kollegen und seiner Frau Alice das Ensemble "Concentus musicus Wien".
Die Künstler widmeten sich vor allem Werken aus der Zeit zwischen dem Ende des Mittelalters und dem Barock. Um die alte Musik möglichst authentisch wiedergeben zu können, musizierten sie auf alten Instrumenten. Die Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach verhalf ihnen 1962 zu ihrem ersten internationalen Erfolg. Harnoncourt verfolgte seine Linie, alte Musik mit alten Instumenten zu spielen, auch in den kommenden Jahren weiter. Dennoch beschäftigte er sich zunehmend auch mit jüngeren Werken und zeitgenössischer Musik.
Anfang der 70er Jahre dirigierte Harnoncourt in zahlreichen europäischen Opernhäusern, wie etwas Amsterdam, Mailand, Zürich, Hamburg und natürlich Wien. 1972 wurde er dann Professor am Mozarteum in Salzburg. Seine Tourneen brachten Harnoncourt in weiterer Folge an die berühmtesten Opernhäuser der ganzen Welt.
 
Liebe zu Graz
 
Trotz seiner vielen Reisen und Verpflichtungen gibt es für den Dirigenten seit mehr als 15 Jahren jedenfalls einen Fixpunkt in seinem musikalischen Schaffen: die "styriarte". Neben anderen Künstlern sind auch er und das Concentus musicus Wien jedes Jahr auf diesem Festival vertreten.
Im Mittelpunkt dieses jährlich stattfindenden Festivals in Graz steht die von Harnoncourt so geschätzte alte Musik. Dieser Klassik-Event soll Nikolaus Harnoncourt nicht nur ehren, sondern auch enger an seine Heimatstadt binden.
 
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