Paula Grogger
Dichterin aus Öblarn
Paula Grogger liebte die Schriftstellerei. Selbst im hohen Alter tippte sie unermüdlich auf ihrer Schreibmaschine. Die ehemalige Lehrerin wurde für ihre Werke mit zahlreichen Auszeichnung geehrt.
| 1892 | Paula Grogger wird in Öblarn in der Steiermark geboren. |
| 1912-1914 | Nach der Matura besucht die junge Steirerin die Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen in Salzburg. 1914 kommt sie schließlich wieder zurück in die Steiermark, wo sie eine Stelle als Lehrerin annimmt. |
| 1917 | Paula Grogger veröffentlicht ihr erstes Werk "Das Christkindl im Steirerland" in einer Zeitschrift. |
| 1926-1935 | Diverse Publikationen wie "Das Grimmingtor", "Das Röcklein des Jesuskindes" und "Der Lobenstock" folgen. |
| 1937 | Groggers Erzherzog-Johann-Spiel "Die Hochzeit" wird uraufgeführt. |
| 1938-1980 | Die Öblarner Dichterin gibt Werke wie "Bauernjahr", "Die Reise nach Salzburg" und "Sieben Legenden" heraus. 1952 wird ihr der Peter-Rosegger-Preis des Landes Steiermark verliehen. Wenige Jahre später wird sie zum Professor ernannt. 1980 beendet die mittlerweile 88-Jährige ihre Karriere als Schriftstellerin. |
| 1984 | Paula Grogger stirbt im Alter von 91 Jahren in ihrem Haus in Öblarn. |
Paula Grogger (*12.07.1892 +01.01.1984)
Die steirische Schriftstellerin Paula Grogger wurde 1892 als Tochter eines Kaufmanns und dessen Gattin in Öblarn geboren. Immer schon ein sehr wissbegieriges Mädchen, legte Paula Grogger im Gegensatz zu den meisten jungen Frauen ihrer Zeit die Matura ab. Danach ging sie an die Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen in Salzburg. Zwei Jahre später, im Jahre 1914, kam sie zurück nach Öblarn, wo sie die kommenden Jahrzehnte als Handarbeitslehrerin arbeiten sollte.
Schriftstellerei
Während ihrer Lehrtätigkeit widmete sich Paula Grogger immer intensiver auch der Schriftstellerei. Bereits 1917 veröffentlichte sie ihr erstes Werk "Das Christkindl im Steierland" in einer Zeitschrift. Knapp neun Jahre später brachte sie "Das Grimmingtor" heraus. 1980 erschien ihr letztes Werk "Der Paradeisgarten".
Auszeichnungen
Die Dichterin wurde für ihre zahlreichen Werke 1952 mit dem Peter-Rosegger-Preis des Landes Steiermark geehrt. Zudem bekam sie in den folgenden Jahren unter anderem auch den Ehrenring des Landes Steiermark sowie 1966 den Titel "Professor" verliehen.
Lebenswerk
Insgesamt 18 Werke, darunter "Die Sternsinger", "Das Spiel von Sonne, Mond und Sternen", "Die Reise nach Salzburg", "Der himmlische Geburtstag" sowie das Erzherzog-Johann-Spiel "Die Hochzeit", gab die steirische Dichterin Paula Grogger heraus, bevor sie am 1. Jänner 1984 im Alter von 91 Jahren in ihrem Haus in Öblarn gestorben ist.







